Extremsituationen
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Große Herausforderungen

Radikalisierung und Terror stellen eine schwer einschätzbare und daher umso bedrohlichere Gefahr für die Sicherheit dar. Auch die wirtschaftlichen und politischen Umbrüche unserer Zeit – wie der Brexit, die angespannte Situation Griechenlands und anderer EU-Mitgliedsstaaten, die nach Europa drängenden Flüchtlingsströme aus internationalen Krisenregionen, die von Protesten begleitete Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA, wie auch die Erfolge rechtspopulistischer Ideologien in Europa – schaffen höchst herausfordernde Szenarien. Wie unterschiedliche Studien zeigen, geht es den Menschen heute nicht mehr nur um den Arbeitsplatz oder die Wohnung – die Ängste kreisen vorrangig um Themen wie Terror, Glaubensfanatismus, die Zukunft der Kinder und das Flüchtlingsproblem.

Neue Anforderungen an die Sicherheitskräfte und an die Vereinsarbeit

All das verändert nicht zuletzt auch die Anforderungen an unsere Sicherheitskräfte massiv. Umso wichtiger sind bestmöglich ausgebildete und ausgerüstete Polizistinnen und Polizisten sowie die internationale Kooperation und der länderübergreifende Austausch zur  Aufrechterhaltung der Sicherheit und der Stabilisierung unserer Gesellschaft.

Für den Verein der Freunde der Wiener Polizei bedeuten diese Entwicklungen eine deutliche Bestätigung seiner Arbeit, die der Unterstützung der Polizistinnen und Polizisten gewidmet ist. In den kommenden Jahren wird es nicht nur unser Anliegen sein, wie bisher durch unterschiedliche Aktivitäten – wie z. B. durch Auslobungen zur Forcierung der Täterergreifung, durch Finanzierung moderner Schutz-Ausrüstung, die Anschaffung von Spezialkameras für die Tatortarbeit oder durch Sponsoren-finanzierte Defibrillatoren für Polizeistationen und -fahrzeuge – die Arbeit der Polizei und damit die Sicherheit in Wien zu fördern.

Projekt Gründungsjubiläum INTERPOL

Ein wesentliches Zukunftsprojekt, mit dem sich unser Verein befassen wird, ist das
100. Gründungsjubiläum von INTERPOL – einer wichtigen Organisation, die 1923 in Wien unter dem damaligen Polizeipräsidenten Dr. Johann Schober im Rahmen eines internationalen Kongresses als „Commission Internationale de Police Criminelle“ (Internationale kriminalpolizeiliche Kommission / IKPK) mit Sitz in Wien ins Leben gerufen wurde. INTERPOL kommt heute – auch und besonders angesichts der weltweiten Terrorismusbekämpfung – eine deutlich gestiegende Bedeutung zu.

Es ist dem Verein ein Anliegen, der Polizei für ihr Engagement unsere besondere Wertschätzung auszudrücken. Den Polizistinnen und Polizisten ist darüber hinaus zum aktuellen Ergebnis des regelmäßig durchgeführten „Demokratiemonitorings“ der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft zu gratulieren: Zum wiederholten Male ging daraus die Polizei (vor den Gerichten und anderen Ämtern bzw. Behörden) als jene Institution hervor, die das höchste Maß an Vertrauen in der Bevölkerung genießt. Wir werten diesen Erfolg als eine zusätzliche Bestätigung unserer Vereinsarbeit.  

Tätigkeitsbericht 2016

Unserem „Tätigkeitsbericht 2016“ können Sie Details über die Vereinsaktivitäten entnehmen. Nur dank der Mitglieder kann der Verein der Freunde der Wiener Polizei einen unterstützenden Beitrag zugunsten unserer Sicherheitskräfte leisten und so zu mehr Sicherheit in Wien beitragen!

 

 

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