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Bravo! Die Polizistinnen und Polizisten sorgten in Wien für sichere und geordnete Abläufe beim ESC und den verbundenen Events. Foto: LPD Wien/Gilbert BrandlDer 70. Eurovision Song Contest (ESC) fand vom 11. bis 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle statt. Wien war nach 1967 und 2015 zum dritten Mal die offizielle Host City. Der Event wurde durch den Sieg von Österreich mit dem Lied "Wasted Love" von JJ im Vorjahr nach Österreich geholt. Für die gesamte Dauer des Bewerbs verwandelte sich die Wiener Stadthalle in eine Hochsicherheitszone. Wer das Gelände betreten wollte, musste umfangreiche Kontrollen passieren. Das Sicherheitsniveau erinnerte an einen internationalen Flughafen. Sämtliche Gegenstände, vom tonnenschweren Produktionsequipment bis hin zu Mobiltelefonen, wurden gescannt und zusätzlich von Spürhunden überprüft. An allen Zugängen kamen Metalldetektoren und Röntgenstraßen zum Einsatz. Insgesamt überwachten 180 zusätzliche Kameras das Areal, täglich standen rund 500 Polizistinnen und Polizisten allein rund um die Stadthalle im Einsatz.
Für das Publikum bedeutete der Besuch Geduld: Umfangreiche Einlasskontrollen sorgten zwar für Wartezeiten, diese wurden von den Fans aber mit Verständnis aufgenommen. Für die eigene Sicherheit nahm man die Maßnahmen doch gerne in Kauf. Besonders bemerkenswert war die internationale Vernetzung der Sicherheitsbehörden. Österreich arbeitete im Rahmen des ESC mit zahlreichen Partnerdiensten zusammen.
Höchstes Lob für professionelle Sicherung des Großevents
Innenminister Mag. Gerhard Karner bedankte sich ausdrücklich bei allen 5.000 Beamtinnen und Beamten, die für den ESC im Einsatz waren. Landespolizeivizepräsident Mag. Dieter Csefan wies darauf hin, dass der ESC längst nicht mehr nur eine Unterhaltungsshow ist, sondern ein globales Großereignis mit enormen organisatorischen und sicherheitspolitischen Anforderungen. Am Ende bleibt daher nicht nur die Erinnerung an musikalische Höhepunkte und emotionale Momente, sondern auch an eine Stadt, die bewiesen hat, dass sie ein Event dieser Größenordnung professionell stemmen kann. Wien präsentierte sich einmal mehr als internationale Gastgeberin – weltoffen, organisiert und sicher. Danke an die Polizistinnen und Polizisten, die das ermöglichten!
Künstler und Fans zeigten Verständnis für die peniblen Kontrollen zugunsten
der eigenen Sicherheit. Fotos: LPD Wien / Gilbert Brandl
