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Für mehr Sicherheit: Polizisten werden auf freiwilliger Basis temporär nach Wien zugeteilt

Für mehr Sicherheit: Polizisten werden auf freiwilliger Basis temporär nach Wien zugeteiltVerstärkung für Schwerpunkteinsätze: Polizisten aus vier Bundesländern kommen nach Wien. Foto: BMI/Gerd Pachauer

Bundesländerübergreifende temporäre Zuteilungen in ganz Österreich sind kein Novum und finden kontinuierlich statt – nicht nur nach Wien. Der Grundsatz dabei ist, dass polizeiliche Präsenz und Maßnahmen dort gesetzt werden, wo es für die Sicherheit erforderlich ist (z. B. Großveranstaltungen, besondere Einsatzlagen, Zuführung von Spezialeinheiten etc.). Das ist auch eine große Stärke Österreichs – in anderen Ländern, in denen Polizei Ländersache ist, sind derartige bundesweite Unterstützungen wesentlich aufwändiger und brauchen längere Vorlaufzeit. Seit Bekanntwerden der Möglichkeit zur Zuteilung nach Wien wurde von zahlreichen Polizistinnen und Polizisten aus allen Bundesländern der Wunsch geäußert, sich freiwillig vorübergehend zur Dienstverrichtung in Wien zuteilen zu lassen.

Neue Zuteilungsdauer sinnvoller

Mit September ändert sich nur die Zuteilungsdauer von bisher tagesweisen Zuteilungen auf bis zu drei Monate. Hintergrund ist, dass längere Zuteilungen sinnvoller und ökonomischer sind (Stichwort Reisezeiten und -kosten). Aufgrund der Nachfragen bei der Bundespolizeidirektion und den Landespolizeidirektionen kann man gegenwärtig davon ausgehen, dass auch die längeren Zuteilungen mit freiwilligen Kolleginnen und Kollegen abgedeckt werden können. Die Zuteilungen erfolgen allesamt zur Bereitschaftseinheit Wien, von wo aus wienweite Schwerpunkte gesetzt werden. Die aktuellen Zuteilungen von 48 Polizistinnen und Polizisten werden aus den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark erfolgen.

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