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General Mag. Andreas Holzer, MA (li.) wurde von Innenminister Mag. Gerhard Karner für weitere fünf Jahre zum Direktor des Bundeskriminalamtes bestellt. Foto: BMI/Karl SchoberDie vergangenen Jahre waren für das Bundeskriminalamt von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Neben der COVID-19-Pandemie, die eine rasche Anpassung von Arbeitsweisen und den dauerhaften Erhalt der Ermittlungsfähigkeit unter außergewöhnlichen Bedingungen erforderte, veränderte vor allem die zunehmende Digitalisierung die Kriminalitätslandschaft nachhaltig, wie das Bundesministerium für Inneres in einer Presseaussendung mitteilt. Kriminalität verlagerte sich in wachsendem Ausmaß in den digitalen Raum, neue Betrugsformen entstanden mit hoher Geschwindigkeit, Täter agierten zunehmend international, arbeitsteilig und technisch versiert. Darüber hinaus wirkten sich weltweite und geopolitische Krisen unmittelbar auf die Sicherheitslage aus. Der Krieg in der Ukraine, globale wirtschaftliche Unsicherheiten sowie gesellschaftliche Spannungen beeinflussten Kriminalitätsformen und -dynamiken ebenso wie die Aktivitäten internationaler krimineller Netzwerke. In diesem Umfeld kam dem Bundeskriminalamt eine zentrale Rolle bei der frühzeitigen Lageerkennung, der Koordination nationaler und internationaler Partner sowie der strategischen Steuerung kriminalpolizeilicher Maßnahmen zu.
"Andreas Holzer hat das Bundeskriminalamt in den letzten 5 Jahren nicht nur umsichtig, sondern auch mit strategischem Weitblick geführt. Es wurden zahlreiche Maßnahmen zur strukturellen Weiterentwicklung eingeleitet und umgesetzt, um für die aktuellen kriminalpolizeilichen Herausforderungen gerüstet zu sein. Die Bekämpfung der Internetkriminalität standen dabei ebenso im Fokus, wie auch die Stärkung der kriminalistischen Expertise in den Regionen. Das Ziel dabei ist klar: Sicherheit für die Menschen in unserem Land. Der eingeschlagene Weg wird in den kommenden Jahren unter der Führung von General Andreas Holzer konsequent weiterbeschritten werden", sagte Innenminister Mag. Gerhard Karner.
Vor diesem Hintergrund richtet sich die strategische Ausrichtung des Bundeskriminalamts konsequent auf die Anforderungen der kommenden Jahre aus. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der weiteren Stärkung der Ermittlungsfähigkeit im digitalen Raum, insbesondere im Bereich der Cyberkriminalität und des Internetbetrugs. Ziel ist es, bestehende Kompetenzen weiter auszubauen und technische sowie analytische Fähigkeiten kontinuierlich an neue Bedrohungslagen anzupassen.
Gleichzeitig ist das Bundeskriminalamt die zentrale Ermittlungs- und Koordinationsstelle der österreichischen Kriminalpolizei. Nicht nur das BKA selbst, sondern die gesamte Kriminalpolizei soll weiterentwickelt werden und die Prioritäten insbesondere im Bereich der organisierten Kriminalität mit Bezügen zum Balkan und osteuropäischen Raum sowie der Kriminalität im Internet gesetzt werden.
"Andreas Holzer steht für eine Kriminalpolizei, die vernetzt denkt und vorausgeht. Mit seiner Weiterbestellung setzen wir bewusst auf Kontinuität. Er bringt langjährige Erfahrung in der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität mit und verbindet klassische Ermittlungsmethoden mit neuen, digitalen Ansätzen. Aus persönlicher Zusammenarbeit weiß ich: Andreas Holzer lebt den Kriminaldienst mit und echter Leidenschaft. Genau diese Mischung macht ihn zur richtigen Führungskraft, um das Bundeskriminalamt auch die nächsten fünf Jahre konsequent und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln", erklärte der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Dr. Franz Ruf.
Fünf Jahre nach seinem Amtsantritt steht die Entwicklung des Bundeskriminalamts unter Holzers Leitung für Qualität in den Ermittlungen und Assistenzdiensten. Die Verbindung von klassischer kriminalistischer Kompetenz mit moderner Technologie, internationaler Vernetzung und struktureller Weiterentwicklung prägt heute das Selbstverständnis der Organisation. Mit der Verlängerung seiner Funktion als Direktor des Bundeskriminalamts ist zugleich ein klares Bekenntnis zur konsequenten Weiterverfolgung dieses Kurses verbunden. Die beim Antritt formulierten Leitgedanken – Leistung, Loyalität und Leidenschaft für den Kriminaldienst sowie die zentrale Rolle der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – haben sich in einem zunehmend komplexen sicherheitspolitischen Umfeld nicht nur bewährt, sondern als tragfähige Grundlage für nachhaltige Weiterentwicklung erwiesen.
Der Direktor des Bundeskriminalamtes wird die definierten Ziele auch in den kommenden Jahren klar, strukturiert und mit Nachdruck verfolgen und kann dabei auf ein starkes Team im Bundeskriminalamt zählen. Dieses Team aus hochqualifizierten Spezialistinnen und Spezialisten, erfahrenen Ermittlerinnen und Ermittlern sowie anerkannten Profis ihres Fachs bildet das Fundament erfolgreicher kriminalpolizeilicher Arbeit. "Das gesamte Team des Bundeskriminalamts wird mit mir den eingeschlagenen Kurs weiterhin konsequent, professionell und entschlossen fortsetzen – für ein sicheres Österreich", betont Holzer.
Der Verein der Freunde der Wiener Polizei wünscht General Mag. Andreas Holzer, MA viel Erfolg für seine weitere Funktionsperiode.
