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Europäische Spezialeinheiten übten in Wien für den Ernstfall

Europäische Spezialeinheiten übten in Wien für den ErnstfallBei der internationalen Einsatzübung am Wiener Hafen. Foto: BMI / Gerd Pachauer

Die groß angelegte und realitätsnah konzipierte Übung begann am 9. Februar 2026 in Brüssel und erstreckt sich in weiterer Folge über mehrere Länder, darunter Österreich, wo mit dem Zugriff das große Abschlussszenario organisiert wurde. In der aktuellen Einsatzannahme trainierte Österreich gemeinsam mit Ungarn und der Slowakei die Abwehr eines konkreten Anschlagszenarios einer international agierenden Tätergruppe auf ein Öllager der OMV im Hafen Wien, bei dem ein bevorstehender Anschlag auf die Anlage verhindert werden musste. Ziel dieser Übung, an der bei Vorbereitung und Umsetzung auch 120 Beamtinnen und Beamte des Einsatzkommandos Cobra sowie dutzende internationale Spezialkräfte beteiligt waren, war die Festigung der Zusammenarbeit und die Gewährleistung der europaübergreifenden operativen Einsatzfähigkeit der Sicherheitsbehörden. Auch ein neues Einsatzsystem mit umfangreichen Möglichkeiten und grenzübergreifenden Kommunikationsschnittstellen kam zum Einsatz.

"Organisierte Kriminelle und Terroristen machen vor Staatsgrenzen keinen Halt. Die Einsatzübung europäischer Polizei-Spezialeinheiten mit über 100 Spezialkräften zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es daher ist, dass auch die Polizei über Ländergrenzen hinweg professionell zusammenarbeitet", erklärte Innenminister Mag. Gerhard Karner.

Einsatzübung durch EU-Fördermittel finanziert

Die Finanzierung der in Österreich stattfindenden ATLAS-Übung wurde durch Fördermittel der EUROPOL ermöglicht. Insgesamt wurden 22.550 Euro zur Übungsdurchführung zur Verfügung gestellt, die vor allem zur Kostendeckung für Treibstoff, Unterkünfte und Verpflegung gedient haben.

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