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Neue Betrugsmasche: gefälschte "Parkstrafen" per Messengerdienst

Neue Betrugsmasche: gefälschte 'Parkstrafen' per MessengerdienstDie Polizei warnt vor Betrugsversuchen via Handy-Messengerdienste. Foto: LPD Wien/Pixabay

Zu bedenken ist, dass Parkstrafen in Österreich niemals per Messenger-dienst ausgestellt werden. Stattdessen erfolgen entsprechende Benach-richtigungen ausschließlich per Strafzettel direkt auf Ihrem Fahrzeug. Korrekt heißt es zudem nicht "Parkstrafe", sondern "Organstraf-verfügung" bzw. "Organmandat." Eine korrekte Organstrafverfügung nennt eine Zahlungsfrist von zwei Wochen. Bei Nichteinzahlung droht ein Verwaltungsstrafverfahren und nicht die Einhebung einer zusätzlichen Gebühr. In Wien ist ausschließlich die MA 67 Parkraumüberwachung für das Ausstellen von Organstrafmandaten zuständig, keine andere Behörde und schon gar keine private Firma. Durch die gesetzliche Registrierung des Fahrzeugkennzeichens und die Zustellung des Strafzettels direkt auf dem Fahrzeug, ist das Fahrzeugkennzeichen den Behörden bereits bekannt und muss nicht zusätzlich bei der Zahlung angegeben werden. Nach Zahlung des Organmandats erhalten Sie einen Zahlungsbeleg.

Was tun, wenn eine falsche Parkstrafe bezahlt wurde?

Falls Sie eine derartige falsche Parkstrafe bezahlt haben, setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung! Eventuell kann die Zahlung noch gestoppt werden. Möglicherweise sind zudem Bankomat- oder Kreditkarten zu sperren. Auf jeden Fall Anzeige bei der Polizei erstatten und dabei unbedingt auch die Weitergabe des Kfz-Kennzeichens bekanntgeben. Die Täterinnen und Täter können so keine weiteren kriminellen Machenschaften mit Ihren Daten begehen!

Alle Infos über Organstrafverfügungen in Wien finden sich hier,
Informationen über Phishing-Fallen gibt es hier.


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