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Wie man den Cybercrime-Gefahren aus dem Internet entgeht

Wie man den Cybercrime-Gefahren aus dem Internet entgehtModerator Johann Golob, Referent Klaus Mits, Vereinspräsident Karl Javurek und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl (v. l.) bei der Veranstaltung. Foto: LPD Wien/Thomas Cerny

Dass der Verein der Freunde der Wiener Polizei ein "unverzichtbarer Förderer und Unterstützer der Wiener Polizei im Sinne der Sicherheit für die Bevölkerung" sei, darauf verwies Oberst Johann Golob bei der Einleitung zu der von ihm moderierten Veranstaltung am 1. Juni 2023 in der LPD Wien. Über die vielfältigen Vereinsaktivitäten in diesem Sinne berichtete Vereinspräsident KR Karl Javurek. Er betonte, dass nach einer aktuellen KPMG-Umfrage unter 900 Unternehmern ausnahmslos alle angegeben hätten, von Cybercrime bereits betroffen (gewesen) zu sein, ebenso wie Privatpersonen und bis hin zu Angriffen auf Infrastruktur, auch in politischem Zusammenhang, wie etwa bei der letzten US-Wahl. "Die schlimmsten Kriminalitätsbereiche wie Kindesmissbrauch, Drogen- und Waffenhandel etc. finden ihr Medium im Internet", benannte Javurek die boomenden "Geschäfte" im Dark Net.

Wichtiges Rad im Sicherheitsgetriebe

Im Vergleich sei die Kriminalitätsentwicklung nach den "ruhigen Corona-Jahren" wieder ansteigend, "mit signifikantem Zuwachs bei Cybercrime", wie Landespolizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl erklärte: "Wir sind mit nicht steuerbaren Entwicklungen, mit Kriminalität in immer neuen Formen via Internet konfrontiert - das wäre vor 10 oder 15 Jahren noch undenkbar gewesen!" Umso wichtiger sei der Polizei daher auch Präventions- und Aufklärungsarbeit, um die Betrugsgefahr aus dem Web bewusst zu machen. Zu den aktuellen Herausforderungen komme das große Rekrutierungsthema dazu: "Es ist uns bewusst, dass der Polizeidienst kein einfacher ist, teilweise gefährlich, immer von unregelmäßigen Dienstzeiten gekennzeichnet, wir unternehmen alles, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein und die Modalitäten für Berufsinteressenten möglichst positiv zu gestalten!" Umso mehr adressierte Pürstl seinen Dank an den in Vertretung des Wiener Bürgermeisters gekommenen Magistratsdirektors Dietmar Griebler für die über den Verein kürzlich gewährte Förderung für eine Unterstützung der Rekrutierungsmaßnahmen in Wien. Dem Verein dankte der Landespolizeipräsident für "die jahrzehntelange Unterstützung: Ihr seid ein wichtiges Rad im Sicherheitsgetriebe!"

Dass sich die Kriminalität zunehmend in die digitale Welt verlagert habe, stellt Referent MR Klaus Mits, B.A., M.A. fest - "und das betrifft - bei rund 14 Millionen Festnetz- und Mobilnetzanschlüssen in Österreich - Unternehmen genauso wie Private". Als Leiter des Cybercrime Competence Center mit 90 Mitarbeitern appeliert er an die rund 90 Besucherinnen und Besucher: "Bitte zeigen Sie jeden Fall an, nur so können wir Erkenntnisse sammeln, analysieren und Tätern auf die Spur kommen!" Zur Abwehr der Fülle von Bedrohungen aus dem Internet nennt er als wichtigste Tipps:

  • keine per E-Mail versendeten Links oder Dateianhänge von unbekannten Absendern öffnen
  • möglichst Makros deaktivieren
  • regelmäßige Updates machen, um das Endgerät optimal zu schützen
  • komplexe Passwörter verwenden und diese öfters wechseln
  • Dateien auf externen Festplatten sichern, die nicht im System hängen
  • wenn ein Gerät dennoch infiziert wurde, sofort vom Netz nehmen
  • Achtung vor betrügerischen E-Shops, angeblichen Behördenvertretern und gefälschten Websites - das Impressum checken oder ggf. anrufen und die Echtheit überprüfen

In jedem Fall stehe die Meldestelle im Bundeskriminalamt für Internetkriminalität, E-Mail: against-cybercrime(at)bmi.gv.at, zur Verfügung, betont Mits. Informationen über weitere Meldestellen finden sich hier. Das Thema regte zu intensiver Diskussion im Anschluss an den Vortrag an, die sich auch beim abschließenden Buffetempfang fortsetzte.

Alle Fotos: LPD Wien / Thomas Cerny

 

 

 

 

 

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