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Neue Geschäftseinteilung für das Bundesministerium für Inneres

Neue Geschäftseinteilung für das Bundesministerium für InneresInnenminister (r.) und Generalsekretär präsentierten die neue BMI-Geschäftseinteilung. Foto: BMI/Gerd Pachauer

"Um die Qualität in der Aufgabenerfüllung auch künftig gewährleisten zu können, müssen sich das BMI und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Handlungsfeldern permanent weiterentwickeln und sich den vielfältigen und dynamischen Veränderungen stellen", betonte Innenminister Mag. Gerhard Karner bei der Präsentation der neuen Geschäftseinteilung für das BMI am 2. Juni 2022 in Wien. "In der Umsetzung war es mir als Projektverantwortlichem wichtig, Abläufe in den zentralen Organisationsstrukturen schneller, effizienter und wirkungsvoller zu gestalten, Ressourcen- und Ergebnisverantwortung in den Funktionen zu vereinen, Schnittstellen zu reduzieren und die Ansprechstellen für die nachgeordneten Direktionen und Ämter zu bündeln", erklärte Generalsekretär Mag. Helmut Tomac. Karner betonte, dass Themen wie Cyberkriminalität, Terrorismus und Extremismus, Krisenbewältigung und irreguläre Migration das BMI auch in Zukunft beschäftigen werden: "Das Ziel dieser Reform ist die Schaffung einer modernen, straffen und zeitgemäßen Organisation, die solchen Herausforderungen nicht nur standhält, sondern proaktiv entgegentritt."

Schwerpunkte der Reform

Die Schwerpunkte der Reform sind:

  • die Bündelung von IKT-Agenden in der neu geschaffenen Gruppe "Direktion Digitale Services",
  • die Einrichtung einer Bundespolizeidirektion als zentrale Ansprechstelle für alle Landespolizeidirektionen,
  • die Adaptierung der Organisationsteile für Krisen- und Katastrophenschutz in ein Lagezentrum sowie
  • die Bündelung operativ-polizeilicher Komponenten in der Generaldirektion.

Weitere Schwerpunkte sind die Einbettung der Flugpolizei in den Bereich der Direktion Spezialeinheiten, der Transfer europäisch-internationaler Angelegenheiten in die Sektion V, die Delegierung dienstbehördlicher Verantwortlichkeiten in alle Sektionen sowie der Ausbau im Bereich des E-Governments. Karner: "Mit dieser Reform wird der zweite große Schritt des Projekts ‚Reorganisation der Zentralleitung‘ umgesetzt, die Einrichtung der Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst mit 1. Dezember 2021 wurde bereits als erster Schritt vorangestellt."

Gemeinsamer Weg

Die neue Geschäftseinteilung wurde auf Basis einer im Vorfeld durchgeführten Evaluation der Aufbau- und Ablauforganisation aufgesetzt. Generalsekretär Tomac bedankte sich beim Projektteam und allen involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: "Der Weg zu einer modernen und nachhaltigen Organisation ist ein gemeinsamer, der auf den Erfahrungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufbaut und ihre Handschrift trägt, dafür möchte ich mich bedanken!"

Organigramm: bmi.gv.at

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