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IT-Sicherheit: 7 Tipps für Unternehmen

IT-Sicherheit: 7 Tipps für UnternehmenZeitgemäße Schutzstrategien bewahren vor Cyberangriffen. Foto: LPD Wien

Weltweit haben sich die Informations- und Netzwerktechnologien rasant weiterentwickelt und damit die Verhaltensweisen der Menschen sowie Arbeits- und Geschäftsprozesse verändert. Das Internet und seine Möglichkeiten sind aus Wirtschaft und Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig werden aber auch immer mehr Personen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Opfer von Cybercrime. Wenn Sie einen Verdacht auf Internetkriminalität haben oder Hilfe und Informationen zum Thema IT-Sicherheit benötigen, können Sie sich per E-Mail against-cybercrime@bmi.gv.at an die Experten im Innenministerium wenden. Hilfreiche Tipps gibt auch das IT-Sicherheitshandbuch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Österreich. Die polizeiliche Kriminalprävention gibt 7 Tipps zur IT-Sicherheit für Unternehmen:

1. Schulung und Sensibilisierung

Wie ist der Umgang mit privater Nutzung von Social-Media-Kanälen oder anderen privaten Webseiten im Firmennetz? Welche Gefahren können dadurch entstehen? Wie sieht die rechtliche Grundlage aus? Um Risiken zu minimieren und einzugrenzen, schulen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die verschiedenen Varianten der Cyberkriminalität.

2. Zugriffschutz

Ändern Sie Ihre Passwörter regelmäßig, um das Sicherheitsniveau anzuheben. Verwenden Sie dafür mindestens acht Zeichen, mit Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und/oder Sonderzeichen. Halten Sie Ihr Passwort stets geheim und geben Sie es nicht an Kolleginnen und Kollegen weiter.

3. Wireless LAN (WLAN)

Wenn Sie einen WLAN-Router nutzen, wählen Sie WPA oder WPA-2 als Verschlüsselungsstandard aus. Standard-Schlüssel vom Hersteller sollten auf jeden Fall durch einen eigenen geheimen Schlüssel ersetzt werden. Bei der sogenannte SSID (Service Set Identifier) handelt es sich um den Namen des WLAN-Netzwerkes. Halten Sie die SSID neutral, damit der WLAN-Name von außen einer bestimmten Einrichtung nicht zugeordnet werden kann.

4. Sicherheitssoftware

Ein Antivirenprogramm und eine Firewall dienen zum Schutz Ihres Unternehmens-Netzwerkes. Durch regelmäßig durchgeführte Updates können keine Sicherheitslücken entstehen. Das gilt auch für andere Programme, die Sie am Arbeitsplatz verwenden.

5. Schutz sensibler Daten

Verwenden Sie externe Datenträger wie USB-Sticks, externe Festplatten oder ähnliches? Dann achten Sie darauf, dass die Daten verschlüsselt abgespeichert werden. Bevor Sie den Arbeitsplatz verlassen, sperren Sie Ihren Bildschirm, um ungewünschten Zutritt abzuwehren.

6. Sichere Webseiten

Achten Sie darauf, dass Ihre Webseite ein digitales Zertifikat hat. Das erkennen Sie daran, dass die Internet-Adresse mit dem Zeichen "HTTPS" beginnt. Bei dem digitalen Zertifikat werden übertragene Daten verschlüsselt und sind vor Manipulation geschützt.

7. Social Engineering

Bei Social Engineering handelt es sich um das Ausforschen von firmeninternen Informationen, die meist über das Telefon herausgelockt werden. Die Betrüger geben eine gefälschte Identität an, um eine Vertrauensbasis herzustellen. Jede Person im Unternehmen kann Opfer werden. Besonders gefährdet sind jedoch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Personen, die im Kundenverkehr tätig sind.

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