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10 Tipps gegen Internet-Betrüger

10 Tipps gegen Internet-BetrügerAchtung vor Betrugsmaschen im Internet! Foto: LPD Wien

Tipp 1: Schutz des PC

Bevor Sie das Internet mittels eines neu erworbenen Computers nützen wollen, ist es ratsam, ein Anti-Viren-Programm und eine Firewall zu installieren. Auch die empfohlenen Updates vom jeweiligen Hersteller dieser Programme sollten Sie immer durchführen. Viren werden zunehmend auch über externe Datenträger wie CDs oder USB-Sticks verbreitet. Daher ist es ratsam, die Datenträger von einem Anti-Viren-Programm überprüfen zu lassen.

Tipp 2: E-Mails und Chat

Öffnen Sie nie dubiose E-Mails von Personen, die sie nicht kennen. Viren sind oft in Grafiken oder E-Mail-Anhängen versteckt. Löschen Sie umgehend solche E-Mails. Vorsicht auch vor vermeintlichen E-Mails von Ihrem Bankinstitut. Eine Bank bittet keinen Kunden, vertrauliche Daten in das Internet zu stellen. Achtung auch bei dubiosen Links zu Webseiten. Oft verstecken sich Viren oder andere Schadsoftware dahinter.

Tipp 3: Software

In Gratis-Downloads oder in Raubkopien können Schadprogramme versteckt sein. Wirkt die Webseite nicht seriös, hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und verzichten Sie auf den Download.

Tipp 4: Tauschbörsen

Das Kopieren von urheberrechtlich geschützten Daten wie Musik, Film oder Software ist verboten und kann neben einer Strafe zu Schadenersatzansprüchen führen. Werden die Daten mit unbekannten Personen ausgetauscht, riskieren Sie, einen Virus zu erhalten.

Tipp 5: Online-Shopping

Um sicherzugehen, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt, kontrollieren Sie das Impressum auf der Webseite, auf der Sie Käufe tätigen möchten. Im Impressum sind die Firmendaten, Name des Geschäftsführers oder auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer aufgelistet. Fehlen solche Angaben, ist Vorsicht geboten.

Tipp 6: Bezahlung im Internet

Wollen Sie Ware im Internet kaufen, achten Sie auf eine verschlüsselte Verbindung. Das erkennen Sie an der Web-Adresszeile beginnend mit "https" und einem Schloss- oder Schlüsselsymbol im Internet-Browser.

Tipp 7: Online-Banking

Verwenden Sie beim Online-Banking die offizielle Adresse der Bank. Die Verbindung muss immer verschlüsselt sein. Kaum Chancen haben Kriminelle bei den sogenannten "m-TAN-Verfahren". Dabei erhält der Kunde einen TAN auf sein Mobiltelefon, der nur für eine kurze Zeit bzw. für eine Transaktion gültig ist.

Tipp 8: Private Infos, Fotos und Passwörter

Sind private Infos wie Wohnadresse und Telefonnummer sowie Fotos im Internet veröffentlicht, haben Kriminelle leichtes Spiel. Fotos können als Druckmittel genutzt oder auch missbräuchlich verwendet werden. Bei Passwörtern gilt, je länger und komplizierter - z. B. Kombinationen aus Groß- und Kleinschreibung mit Zahlen -, desto schwieriger haben es Hacker.

Tipp 9: Angebote als Waren- oder Finanzagenten

Erhalten Sie eine E-Mail mit der Aufforderung, als Waren- oder Geldvermittler zu arbeiten, lehnen Sie es unbedingt ab. Täter wollen dadurch nur ihre Identität verschleiern. Noch dazu machen Sie sich strafbar.

Tipp 10: Apps und Abofallen

Wollen Sie Apps nützen, dann installieren Sie diese nur über einen offiziellen App-Shop. Vorsicht bei Online-Diensten, bei denen Sie sich registrieren müssen. Dahinter könnte eine Abofalle stecken, die sehr teuer ausfallen kann.

Haben Sie verdächtige Sachverhalte im Internet entdeckt, melden Sie diese bitte an die Internetmeldestelle im Bundeskriminalamt: against-cybercrime@bmi.gv.at

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