Extremsituationen
News > Jahresbericht

Erfreuliche Vereinsbilanz

Erfreuliche Vereinsbilanz

"In diesem Jahr darf ich Ihnen in besonderer Überzeugung der Sinnhaftigkeit unserer Vereinsaktivitäten und mit besonderer Freude unseren Tätigkeitsbericht übermitteln", betonte Präsident Adolf Wala in seinem Begleitschreiben an die Mitglieder zum Jahresbericht: "2018 waren es nämlich bereits mehr als 500 Menschenleben, die durch  Polizistinnen und Polizisten mithilfe des Einsatzes von Defibrillatoren gerettet werden konnten. Zu dieser hervorragend positiven Bilanz ist zunächst der Wiener Polizei – und zuvorderst dem Herrn Landespolizeipräsidenten Dr. Gerhard Pürstl – herzlich zu gratulieren! Die Ausstattung von Polizeidienststellen und -fahrzeugen mit „Defis“ geht auf eine Initiative des damaligen Polizeipräsidenten Dr. Peter Stiedl in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde der Wiener Polizei zurück: 2004 wurde aus Vereinsmitteln jedes der 14 Polizeikommissariate in Wien mit solchen Geräten ausgestattet. Bis jetzt hat der  Verein der Wiener Polizei insgesamt 56 Defibrillatoren zur Verfügung gestellt.

Dank an die Mitglieder und Sponsoren

Die so erfreuliche Statistik nimmt Wala zum Anlass, den Mitglieder und Sponsoren des Vereins der Freunde der Wiener Polizei herzlich zu danken: "Sie haben diese Erfolgsgeschichte erst ermöglicht!"

Auch von anderer Seite des Kontinuums der Vereinsaktivitäten ist Positives zu berichten: Aus dem vom Verein geförderten, alljährlich durchgeführten „Demokratie-Monitoring“ der Sozialwissenschaftlichen Studiengesellschaft  ist 2018 wiederum die Polizei (vor Gerichten, Ämtern und anderen Behörden) als jene Institution hervorgegangen, die in der Bevölkerung das höchste Maß an Vertrauen genießt. "Bei aller gebotenen Bescheidenheit werten wir das ebenfalls als eine Bestätigung, mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg zu gehen", so Wala.

Plädoyer für zivilgesellschaftliche Initiative

Es sei weiterhin erforderlich, die verantwortungsvolle und in all ihren Facetten immer herausfordernde Arbeit der Polizistinnen und Polizisten weiterhin nach Kräften zu unterstützen – gerade auch dort, wo es um Information, Austausch, Vernetzung und Prävention geht. Deshalb fördert der Verein das Projekt  „100 Jahre INTERPOL 1923 – 2023“ wie auch die internationale Hauptstädtekonferenz der Polizeipräsidenten im April d. J.

Für die Wiener Polizei war 2018 das Jahr einer verbesserten Aufklärungsquote und einer rückläufigen Zahl der angezeigten Delikte. Dennoch entspricht das persönliche Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung nicht immer diesen positiven Statistiken. Das hat viele Gründe – nicht zuletzt auch jene der allgemeinen Unsicherheiten angesichts wirtschaftlicher Unwägbarkeiten durch den BREXIT oder die nicht einschätzbaren Handelsrisiken durch die protektionistische Administration von Präsident Donald Trump in den USA, die nun nicht mehr als politisch verlässlicher Sicherheitspartner der westlichen Welt gelten können.

"Vor diesem Hintergrund sind umso mehr auch zivilgesellschaftliche Initiativen wie unser Verein gefordert, unseren Sicherheitsapparat und damit Ordnung und Stabilität in unserer Demokratie zu stärken", erklärt Wala abschließend.

zum Jahresbericht 2018

© Verein der Freunde der Wiener Polizei, Kontakt & Impressum | Benutzerhinweise | DatenschutzMade by Artware
Extremsituationen

Um Ihnen den bestmöglichen Service bieten zu können, verwendet diese Website Cookies und Services von Drittanbietern. Mit der Benutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen

OK