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Seit 1. April tragen Polizistinnen und Polizisten Schutzmasken

Seit 1. April tragen Polizistinnen und Polizisten SchutzmaskenInnenminister Nehammer: "Polizisten haben Vorbildfunktion". Foto: BMI/Karl Schober

"Mit dem Tragen dieser Schutzmasken gehen Polizistinnen und Polizisten mit gutem Beispiel voran und schützen damit sich selbst und auch andere", betont Innenminister Karl Nehammer die Vorbildwirkung der Exekutivbediensteten. Polizistinnen und Polizisten versehen zudem nach Möglichkeit ihren Dienst in den selben Dienstgruppen/Einheiten mit denselben Kolleginnen und Kollegen, um den Kontakt mit anderen Beamtinnen und Beamten zu minimieren. Außerdem sind Bürgerinnen und Bürger ab 1. April 2020 verpflichtet, beim Parteienverkehr in einer Polizei-Dienststelle Schutzmasken zu tragen. Sollte die jeweilige Person über keine Schutzmaske verfügen, wird ihr nach Möglichkeit unentgeltlich eine Schutzmaske zur Verfügung gestellt werden.

BMI warnt Betriebe vor falschen Polizisten

Unter der Vorspiegelung eines Gefahrenszenarios in Zusammenhang mit dem Coronavirus versuchen derzeit Personen, die nicht der Polizei angehören, Industriebetriebe zur Herausgabe von Schutzmasken zu bringen, wie die Wirtschaftswkammer Österreich mitteilt. Die angeblichen Polizistinnen und Polizisten, die gemeinsam mit vermeintlichen Mitarbeitern des Roten Kreuzes Lieferungen von Staubmasken und anderen Schutzmasken "beschlagnahmen", sind keine Exekutivbeamtinnen und –beamte, wie der Innrenminister betont. Das Innenministerium rät dringend, auf derartige Versuche nicht einzugehen bzw. diese sofort abzubrechen und die Polizei zu informieren.

Achtung vor Trickbetrügern an der Wohnungstüre

Aktuell sind auch Betrüger in Schutzbekleidung unterwegs, die vorgeben, für das Gesundheitsamt Kontrollen in Wohnungen durchführen zu müssen, sich so unrechtmäßig Zutritt verschaffen und Opfer bestehlen oder berauben. Betroffen sind vor allem ältere Menschen. Auch der seit einiger Zeit bekannte "Neffen-" oder "Enkeltrick" wird vermehrt unter einem Vorwand im Zusammenhang mit der COVID 19-Pandemie angewendet. Die Täter geben sich dabei am Telefon oder über soziale Netzwerke als Angehörige aus und täuschen eine Notsituation vor. So wird z. B. behauptet, dass Verwandte mit dem Coronavirus infiziert seien und Geld für die Behandlung und dergleichen benötigen.

Die Wiener Polizei warnt eindringlich vor solchen Betrugsversuchen. Grundsätzlich gelte es, unbekannten Personen ein gesundes Misstrauen entgegenzubringen, keinesfalls Forderungen zu erfüllen bzw. Fremden die Türe zu öffnen. Persönliche Daten wie z. B. Kontoinformationen sollen keinesfalls persönlich, schriftlich oder telefonisch preisgegeben werden. In jedem Fall soll auf solche Kontaktversuche nicht eingegangen werden, diese sollen sofort abgebrochen und die Polizei verständigt werden.

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