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Landespolizeipräsident Dr. Pürstl: "Mit empfindlichen Strafen ist zu rechnen!"

Landespolizeipräsident Dr. Pürstl: 'Mit empfindlichen Strafen ist zu rechnen!'Wiens Landespolizeipräsident Dr. Gerhard Pürstl ist für die Sicherheit in der Stadt verantwortlich.

Den Empfehlungen und Maßnahmen der Bundesregierung sei absolut Folge zu leisten, erklärte der Landespolizeipräsident im "ZiB 2"-Interview. Die Regelungen seien einfach und würden allesamt das Ziel verfolgen, Ansteckungen mit dem Coronavirus COVID-19 zu vermeiden. Es sei erlaubt, sich trotz Ausgangsbeschränkungen im Freien aufzuhalten bzw. auch die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, wenn es sich um den Weg zur Arbeit bzw. nach Hause handle, um den Einkauf zur Deckung der Grundversorgung bzw. um die Versorgung älterer Menschen oder jener, die Unterstützung brauchen. Grundsätzlich seien Aufenthalte im öffentlichen Raum aber nicht erlaubt, die Ausnahme sind Spaziergänge allein oder mit Menschen, die im selben Haushalt leben bzw. auch der "Gassi"-Gang mit dem Hund. Einzuhalten ist jedenfalls der Abstand von mindestens 1 Meter zu anderen Menschen. Auf Picknicks im Park, den Plausch auf der Parkbank und dergleichen ist allerdings zu verzichten.

Wer nicht hören will ...

"In Wien gibt es rund eine Million Wohnungen, es ist verständlich, dass die Leute hinaus wollen, besonders bei schönem Wetter", zeigt Pürstl Verständnis. Dennoch sind die Polizistinnen und Polizisten angehalten, die Einhaltung der Gesetze, Verordnungen und Empfehlungen der Bundesregierung einzufordern: "Zuallererst setzen wir auf Dialog und Deeskalation", erklärt der Landespolizeipräsident: "Wenn sich allerdings Personen oder Personengruppen über diese Regeln hinwegsetzen und auch im Gespräch keine Einsicht zeigen, dann kann es empfindliche Strafen geben." Der Strafrahmen gehe bis zu 3.600 Euro, die jeweilige Strafhöhe hänge vom Einzelfall ab. "Es geht einfach um den Schutz der Wienerinnen und Wiener und besonders auch der älteren Menschen vor Ansteckung", so Pürstl.

Qualität in Krisenzeiten

"Es ist eine alte Weisheit, dass sich Qualität in Krisenzeiten erweist", erklärt der Präsident des Vereins der Freunde der Wiener Polizei, Adolf Wala: "Die Polizei steht an vorderster Front, über die Polizistinnen und Polizisten wurde eine Urlaubssperre verhängt, sie sorgen für die Einhaltung der von der Regierung verordneten Maßnahmen – und halten damit Sicherheit und Ordnung aufrecht. Auch wenn ich mich mit dieser Aussage wiederhole: Es ist unserer Polizei nicht genug für ihren Einsatz zu danken!"

Illustration: Bildschirmfoto Verein

 

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